DEICHMANN-MUTMACHER PORTRÄT (Ausgabe 1 / 2026)

Alexander Bieniek

Zwei Ehrenämter, ein Auftrag: Mutmacher Alexander unterstützt, wo Hilfe am stärksten gebraucht wird

Unser erster Mutmacher in 2026:
Alexander Bieniek, 24 Jahre aus Duisburg
…arbeitet neben seinem Studium als Netzwerkadministrator bei DEICHMANN

Ein umgestürzter Baum auf der Straße, ein vollgelaufener Keller oder ein Waldbrand, der außer Kontrolle zu geraten droht – wenn Alexanders Melder schrillt, ist klar: Irgendwo braucht jemand Hilfe. Der 24-Jährige aus Duisburg engagiert sich gleich doppelt: beim Technischen Hilfswerk (THW) und bei der Freiwilligen Feuerwehr. Zwei Ehrenämter, ein gemeinsames Ziel – dort anzupacken, wo Hilfe am stärksten gebraucht wird.

Der Alarm erreicht Alexander über den digitalen Pieper und eine App. Sobald es piept, muss es schnell gehen – ob im Meeting oder in der Mittagspause. Sein Team bei DEICHMANN hält ihm den Rücken frei. Ein kurzes „Viel Glück“ und er ist schon auf dem Weg zur Wache, wechselt in die Einsatzkleidung und fährt los. Nach dem Einsatz geht es zurück ins Büro. „Da bin ich wieder!“, sagt er dann lachend im nächsten Meeting.

Seinen Weg zum THW fand er mit elf Jahren – über einen Tag der offenen Tür. „Meine Eltern haben es für eine gute Idee gehalten, mich beim THW anzumelden.“ Heute bildet er selbst aus: Grundausbildung sowie Fachausbildungen, etwa im Bereich Atemschutz. Im vergangenen Jahr hat er 885 Stunden für das THW geleistet. Den Unterschied seiner beiden Ehrenämter erklärt Alexander so: „Die Feuerwehr ist der Sprinter, das THW der Marathonläufer. Wer ist jetzt der bessere Sportler?“ Für ihn zeigt dieses Bild weniger die Unterschiede als vielmehr, wie gut sich beide Einheiten ergänzen. Doch nahm Alexander anfangs ein ausgeprägtes „Einheiten-Denken“ zwischen den Truppen wahr. Seine persönliche Mission ist es deshalb, Brücken zu bauen. Gemeinsame Übungen, gemeinsames Lernen, gegenseitiges Verständnis. „Wir machen das alle für dieselbe Sache.“

Um sicher zu handeln, hat Alexander zahlreiche Lehrgänge absolviert, viele abends oder am Wochenende.

Anspruchsvollere Weiterbildungen an den Bundesschulen finden unter der Woche statt; dafür wird er von DEICHMANN freigestellt. „Ich habe da über die Jahre nicht einmal Unmut erlebt – weder vom Chef noch vom Team“ sagt er. Er betont, wie sehr er diese Unterstützung wertschätzt – und wie dankbar er seinem Team ist, das ihn bei jedem Einsatz und jeder Weiterbildung mitträgt. Andere Ehrenamtliche hätten dieses Privileg nicht immer.

Besonders geprägt hat ihn der Einsatz im Ahrtal – einer seiner ersten großen Einsätze. Wochenlang half er dort, pumpte Keller aus, beseitigte Schutt und unterstützte Menschen, die alles verloren hatten. „Die Dankbarkeit, die du da erfahren hast, ist ein Level gewesen, das hab ich so noch nicht erlebt.“ Möglich war das nur, weil DEICHMANN erkannte: Alexanders Hilfe wird im Ahrtal stärker gebraucht als am Arbeitsplatz.

Auf die Frage, wie Alexander Studium, Job, zwei Ehrenämter und Privatleben unter einen Hut bekommt, antwortet er, mit einem gepflegten Terminkalender und echtem Spaß an der Sache. Die Aufgaben sind vielfältig, die Menschen ebenso. Man lerne fürs Leben, sagt er, von unterschiedlichsten Erfahrungen – und bringe seinen eigenen Teil ein. Darüber hinaus spielt die Gemeinschaft eine große Rolle. Denn im Einsatz zählt vor allem eines: sich aufeinander verlassen zu können. „Du vertraust den Leuten ja dein Leben an“, sagt er. Dieser Zusammenhalt gibt ihm die Energie, alles zu vereinen.

Sein Mutmacher-Preisgeld geht an den Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr. Dort wird es für Übungs- und Ausbildungsmaterial eingesetzt – etwa für eine Nebelmaschine, die für realistische Übungen wichtig ist, aber dienstlich nicht gestellt wird. Die Feuerwehr ist vielerorts personell und finanziell schlechter aufgestellt als das THW, weshalb die Unterstützung hier besonders viel bewirkt. Für Alexander schließt sich damit ein Kreis – denn er hilft, wo es am stärksten gebraucht wird.

DIE DEICHMANN-MUTMACHER
DEICHMANN sucht wieder engagierte Mitarbeitende.Dabei spielt es keine Rolle, ob ihr selbst aktiv seid oder einfach ein tolles Projekt kennt, das Unterstützung verdient. Es geht darum, gemeinsam Gutes zu tun! Stellt euch vor, wie ihr das Leben von Menschen in eurer Umgebung positiv beeinflussen könnt. Das Engagement wird auch in diesem Jahr mit 500 EUR für das ausgewählte Projekt gewürdigt. Ihr kennt ein unterstützenswertes Projekt, wollt einen Mutmacher vorschlagen oder seid vielleicht selbst einer? Dann meldet euch bei uns unter info@deichmann-bewegt.de! Wir freuen uns auf eure Geschichte!